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Tätigkeitsschwerpunkte

Insolvenz- und Sanierungsrecht: Im Falle eines Falles ziehen wir mit Ihnen gemeinsam an einem Strang. Wir erarbeiten perspektivische Lösungen für Ihr Unternehmen oder für Sie als Privatperson.

Steuer(straf)recht: Wir nehmen Ihren Fall genau unter die Lupe. Der exakte Blick auf die Sachlage und die anzuwendenden Gesetze sind unsere Stärke. Damit Sie Ihr Recht bekommen.

Kapitalmarkt- und Bankenrecht: Sowohl die Aufnahme von Krediten als auch der Aufbau, die Verwaltung und die Strukturierung von privatem und betrieblichem Vermögen fordert rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Sachverstand.

Wichtiger Hinweis

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend möchte ich Sie über eine sehr wichtige vom Gesetzgeber geschaffene Frist informieren, deren Beachtung ich Ihnen ans Herz lege.

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Widerrufsfrist für Darlehensverträge endet am 20.06.2016

Wichtiger Hinweis:

Die Möglichkeit Darlehensverträge aufgrund einer unwirksamen Widerrufsbelehrung zu widerrufen endet am 20.06.2016. Der Deutsche Bundestag hat entschieden, dass das vormals als "ewige Widerrufsrecht" bezeichnete Recht der Verbraucher, Alt-Darlehensverträge zu widerrufen am 20.06.2016 um 24.00 Uhr endet. Bis dahin müssen Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen dem 01.09.2002 und dem 10.06.2010 abgeschlossen wurden, widerrufen werden!

Sollten Sie sich zum Widerruf entschließen, empfehle ich Ihnen diesen per Fax vorab an Ihre Bank oder Sparkasse zu senden und den Fax Beleg aufzubewahren. Das Original können Sie dann auch per Post versenden. Alternativ dazu rate ich den Widerruf per Einwurf-Einschreiben zu erklären, wenn der Zugang bei der Bank vor dem 21.06.2016 sichergestellt ist. Den Zustellnachweis bitte unbedingt aufbewahren!

Ich berate Sie bis dahin weiterhin gerne ausführlich, ob Ihr Vertrag widerruflich ist und welche Vorteile eine vorzeitige Beendigung mit sich bringt. Ich leite für Sie alle notwendigen Schritte ein, damit Ihr Widerruf rechtzeitig ankommt.

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Schöne Grüße

Dr. jur. Sandro Kanzlsperger
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenz- und Steuerrecht

Aktuelles

BGH: Pfändbarkeit der Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung

Die Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung kann als laufende Geldleistung insgesamt wie Arbeitseinkommen gepfändet werden. (Leitsatz des Gerichts )
BGH, Beschluss vom 20.10.2016 - IX ZB 66/15 (LG Karlsruhe),
Beck FD-InsR 2016, 384335, beck-online

Sachverhalt
Die Schuldnerin bezog eine gesetzliche Altersrente und eine Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Raten lagen jede für sich jeweils unterhalb der Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen. Am 15.09.2015 erfolgte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Schuldnerin. Der Insolvenzverwalter der Schuldnerin beantragte, beide Renten nach § 36 I InsO, § 850e Nr. 2 und Nr. 2a ZPO zusammenzurechnen. Nach der Zusammenrechnung der Renten errechnete sich ein pfändbarer Betrag i. H. v. monatlich € 11,--. Das Insolvenzgericht hat diesem Antrag entsprochen und ordnete an, dass der unpfändbare Grundbetrag in erster Linie aus der gesetzlichen Altersrente zu entnehmen sei. Auf die sofortige Beschwerde der Schuldnerin hat das LG Karlsruhe diesen Beschluss aufgehoben, ließ aber die Rechtsbeschwerde zu.

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